Wie macht man einen Saunaaufguss ?

Hier erklären wir wie man einen angenehmen und wohltuenden Saunaufguss selbst machen kann. Mit etwas Rücksicht und Verständnis kann jeder ein Saunaaufgussprofi werden.

Als erstes eine kleine Liste was man alles benötigt für den prifessionellen Aufguss :

  • Wasser (im Holzeimer)
  • Aufgusslöffel (meistens aus Holz)
  • Saunaöl (am besten aus unserem Onlineshop)
  • ein Handtuch (hier auf die passende Größe achten)

Nun ich persönlich empfehle für den Aufguss warmes Wasser zu verwenden, da dieses sich besser mit den ätherischen Aufguss Ölen verbindet und rascher verdunstet als kaltes Wasser. Am besten bereitet man sich das Wasser schon vor dem Saunagang vor. Das ätherische Öl allerdings erst vor dem tatsächlichen Aufguss mit dem Wasser vermengen da man dann das Geruchserlebnis auch erst zum Aufguss bekommt.

Das richtige Mischungsverhältnis zwischen Saunaöl und Wasser steht auf den Aufgussmitteln und sollte man durch herantasten herausfinden – wenn es zu wenig ist so kann man jederzeit etwas nachschütten – zu viel aus dem Wasser zu bekommen ist in der Regel etwas schwierig 😉

Bevor man mit dem Aufguss beginnt ist es empfehlenswert die Saunatüre sowie auch das Saunafenster (wenn vorhanden) kurz zu öffnen und mit dem Handtuch frische Luft in die Saunakabine zu wedeln. Am besten geht das durch „Propeller-Bewegungen“ in dem mann in der Sauna wedelt und durch die Türe immer abwechselnd. Dadurch wird der Sauna Frischluft und Sauerstoff hinzugeführt. Dann schließt man sowohl Türe als auch Fenster der Sauna und los geht es mit dem Aufguss.
Als erste sollte man zwei bis drei Löffel des Wasser Saunaöl gemisches auf den Steinen des Saunaofens verteilen –

ACHTUNG : das Wasser verwandelt sich in heißen Wasserdampf !
Niemals das Saunaöl direkt auf die heißen Steine schütten da es sich sonst entzünden kann!

Danach sanfte Kreisbewegungen mit dem Handtuch zur Verteilung des heißen Dampfes und natürlich auch des ätherischen Duftes vornehmen. In der Saunakabine verteilt sich sogleich der angenehme Duft des Aufgussmittels und die Haut wird durch den heißen Dampf nochmals zum Schwitzen animiert.

Ich persönlich wiederhole diesen Vorgang dreimal und lüfte danach die Saunakabine nochmals durch bevor ich wieder von vorne beginne.

Man muß unbedingt darauf achten das man die Temperatur in der Sauna mit dem Aufguss nur langsam steigert da der Wasserdampf ja die Saunkabine von oben nach unten erhitzt und wenn man zuviel Wasser auf die Stene des Saunaofens schüttet die Hitze unerträglich wird. Sollte Ihnen das einmal passieren so öffnen Sie sofort die Türde der Sauna und wedeln Frische Luft in die Saunakabine – damit sorgen Sie für Abkühlung in dem Sie den Wasserdampf besser mit der Luft vermischen.

Ganz wichtig ist es während des Aufgusses auf die Saunagäste zu achten, nicht jeder ist gleich belastbar. Der Körper wird durh das Saunieren stark belastet, der direkt folgende Aufguss ist natürlich eine weitere Belastung für den Kreislauf – nicht das der Kreislauf zusammenbricht.

Wenn man alle diese Punkte beachtet wird man beim Aufguss immer wohlbfinden verspüren und das Saunieren zur entspannenden, gesunden Freizeitgestalltung.

Über Manfred Gottschling

Gerade die regelmäßigen Besuche der Sauna zeichnen Manfred Gottschling als erfahrenen Aufgussmeister aus. Manfred ist einmal die Woche in einer Finnsauna anzutreffen um sich dort zu entspannen und die Begleiter mit einem ordentlichen Aufguss zu erfreuen. Seine Vorliebe sind Zitrusdüfte gepart mit Eukalypthusnote. Manfred Gottschling ist ausgebildeter Saunameister des angewannten Wohlfühlaufguss und praktiziert das Wenikritual in der traditionellen Form.Der ausgebildete Saunameister des Wohlfühlaufguss ist amtierender Niederösterreichischer Landesmeister und errang bei der österreichischen Sauna-Aufguss Staatsmeisterschaft den 10 Platz.
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